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Energieberatung für KMU

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Energieeffizienz erhöhen und Kosten senken - Förderung bei der Energieberatung für KMU

Wussten Sie, dass kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bis zu 8.000 Euro Zuschuss für eine Energieberatung bekommen können? Worauf Sie achten müssen und welche Bedingungen für die Förderung gelten, erfahren Sie in diesem Beitrag.

 

Einsparpotenziale mit Energieberatung realisieren

Die Energieberatung ist ein wichtiges Instrument, um in KMU Energiesparpotenziale zu erkennen und Energieeinsparungen zu realisieren. Ziel der Energieberatung ist es, wirtschaftlich sinnvolle Energieeffizienzpotenziale in den Bereichen Gebäude und Anlagen sowie beim Nutzerverhalten in Ihrem Unternehmen aufzuzeigen. Ein qualifizierter Energieberater begleitet dabei die Umsetzung der aufgedeckten Einsparpotenziale bis hin zur Inbetriebnahme von Maßnahmen, um die Umsetzungsquote weiter zu erhöhen.

Im Rahmen einer Energieberatung werden mögliche Maßnahmen auf ihre Wirtschaftlichkeit und Durchführbarkeit geprüft – somit stellen Sie die Weichen für Energieeffizienz in Ihrem Unternehmen. Durch die anschließende Umsetzung der ausgewählten Maßnahmen erhält Ihr Unternehmen auf lange Sicht seine Konkurrenzfähigkeit.


Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert Energieberatungen. Dabei handelt es sich um hochwertige Energieaudits im Sinne der EU-Energieeffizienzrichtlinie.


Die verschiedenen Entlastungen werden zum Teil nur gewährt, wenn der Entlastungsbetrag in dem betreffenden Kalenderjahr einen bestimmten Euro-Betrag übersteigt.

 

Fünf Schritte zur BAFA-Förderung

Der Ablauf einer Energieberatung für KMU erfolgt grundsätzlich in fünf Schritten:
1. Terminvereinbarung
2. Vor-Ort-Termin
3. Datenanalyse, Bewertung und Empfehlung
4. Beantragung der Fördermittel
5. Energieberatung beziehungsweise Umsetzungsbegleitung.


Vorrausetzungen für Förderung der Energieberatung

Antragsberechtigt sind KMU der gewerblichen Wirtschaft und des sonstigen Dienstleistungsgewerbes sowie Angehörige der Freien Berufe mit Sitz und Geschäftsbetrieb in Deutschland, die weniger als 250 Personen beschäftigen und einen Jahresumsatz von nicht mehr als 50 Millionen Euro oder eine Jahresbilanzsumme von nicht mehr als 43 Millionen Euro ausweisen. Nicht antragsberechtigt sind jedoch insbesondere Unternehmen, denen eine Entlastung im Rahmen des Spitzenausgleichs (§ 10 Stromsteuergesetz und § 55 Energiesteuergesetz) gewährt wird sowie Unternehmen, die im laufenden oder im vergangenen Kalenderjahr einen Antrag nach den §§ 63 ff. EEG (Besondere Ausgleichsregelung) gestellt haben.


Der richtige Energieexperte

Förderfähig sind Energieberatungen nur dann, wenn Sie vor Antragstellung noch keinen Beratungsvertrag abgeschlossen haben. Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses, dessen Höhe von den jährlichen Energiekosten Ihres Unternehmens abhängt. Für Unternehmen mit Energiekosten von maximal 10.000 Euro (netto) im Jahr beträgt die Zuwendung 80 Prozent der förderfähigen Beratungskosten einschließlich einer eventuell in Anspruch genommenen Umsetzungsberatung – jedoch maximal 1.200 Euro. Für Unternehmen mit Energiekosten über 10.000 Euro (netto) pro Jahr beträgt die Zuwendung ebenfalls 80 Prozent der förderfähigen Beratungskosten einschließlich einer eventuell in Anspruch genommenen Umsetzungsberatung – jedoch maximal 8.000 Euro.


Die Energieberatung beziehungsweise die Umsetzungsbegleitung ist nur zuwendungsfähig, wenn diese durch einen vom BAFA zugelassenen Energieberater erfolgt. Wir unterstützen Sie gern bei der Suche nach dem für Ihr Unternehmen passenden Energieberater.


Rufen Sie uns unter der Telefonnummer 0341 / 41 45 87 87 an oder nutzen Sie unser Kontaktformular!