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Stromsteuererstattung



Checkliste Unterlagen Strom- und Energiesteuererstattung


Fakten zur Stromsteuererstattung

Wer kann die Stromsteuererstattung beantragen?
Unternehmen des produzierenden Gewerbes sowie Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft können grundsätzlich eine Rückerstattung der Energie- und Stromsteuer auf die verbrauchte Energie für bestimmte industrielle Prozesse und Produktionszweige beantragen (z. B. für die Entnahme v on Strom zur Erzeugung von Licht, Wärme, Kälte, Druckluft und mechanischer Energie).

Welche Unterlagen werden für die Beantragung der Strom- und Energiesteuererstattung benötigt?
Je nachdem, ob Sie die Strom- und Energiesteuererstattung nach § 9a, § 9b, § 10 StromStG, oder § 51, § 54 oder § 55 EnergieStG beantragen, werden verschiedene Unterlagen benötigt. Unsere Checkliste welche Unterlagen das im Detail sind können Sie hier downloaden.

Wann können Unternehmen die Stromsteuererstattung beantragen?

Die Anträge können bis zum 31. Dezember des Kalenderjahres, das auf das Kalenderjahr folgt, in dem die Energieträger (Strom, Gas, Flüssiggas) bezogen wurden, gestellt werden.

Wo können Unternehmen die Stromsteuererstattung beantragen?
Die Anträge sind bei dem für das Unternehmen zuständigen Hauptzollamt abzugeben.

Wie viel Stromsteuererstattung erhalten Unternehmen?
Eine pauschale Antwort ist nicht möglich. Die Steuerrückerstattungen nach dem Stromsteuergesetz (StromStG) und Energiesteuergesetz (EnergieStG) werden für jedes Unternehmen individuell berechnet.

Was ist die SpaEfV?
Die SpaEfV ist die Abkürzung für die Verordnung über Systeme zur Verbesserung der Energieeffizienz im Zusammenhang mit der Entlastung von der Energie- und der Stromsteuer in Sonderfällen – sie wird auch Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung genannt. Diese Rechtsverordnung regelt Anforderungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bezüglich der Energieeffizienz.

 

Nutzen Sie Ihre Einsparpotenziale bei der Strom- und Energiesteuerentlastung


Fragen Sie einen Experten

Wer für das vergangene Jahr seine Steuererklärung abgibt, holt sich in den meisten Fällen Hilfe bei einem Experten. Ansprechpartner Nummer eins ist dabei der Steuerberater.


Was viele Unternehmen nicht wissen oder umsetzen: das Gleiche gilt auch bei der Strom- und Energiesteuer. Hier schlummern oftmals ungenutzte Einsparpotenziale, denn besonders bei Unternehmen des produzierenden Gewerbes oder der Land- und Forstwirtschaft lohnt es sich, beim Thema Steuerrückerstattung genau hinzusehen.

Fragen Sie Navex - wir sind Ihr Experte zum Thema Steuerrückerstattung und unterstützen Sie bei diesem Prozess.


Einsparpotenzial durch Strom- und Energiesteuererstattungen 

Durch die hohen Abgaben auf Energie kommt einem möglichen Einsparpotenzial eine ganz besondere Bedeutung zu. Durch die Nutzung von Steuerentlastungen bzw. Steuerbefreiungen für bestimmte industrielle Prozesse und Produktionszweige können erhebliche Kosteneinsparungen realisiert werden. Beispielsweise kann das produzierende Gewerbe oder ein Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft eine Rückerstattung der Energiesteuer auf die verbrauchte Energie beantragen (z. B. für die Entnahme von Strom zur Erzeugung von Licht, Wärme, Kälte, Druckluft und mechanischer Energie).


Die verschiedenen Entlastungen werden zum Teil nur gewährt, wenn der Entlastungsbetrag in dem betreffenden Kalenderjahr einen bestimmten Euro-Betrag übersteigt.


Steuererstattungen für 2015 beantragen

Die entsprechenden Anträge sind bis zum 31. Dezember des Kalenderjahres, das auf das Kalenderjahr folgt, in dem die Energie (Strom, Gas, Flüssiggas) entnommen wurde, beim zuständigen Hauptzollamt einzureichen. Beispielsweise sind Anträge für das Kalenderjahr 2015 bis zum 31. Dezember 2016 an das zuständige Hauptzollamt zu senden.


Für das aktuelle Antragsjahr 2015 muss das Unternehmen nachweisen, dass es im Jahr 2015 oder früher die Einführung eines entsprechenden Energiemanagementsystems (DIN EN ISO 50001) abgeschlossen hat oder als Organisation nach EMAS (Eco- Management and Audit Scheme) registriert ist. Für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) gilt der Nachweis für den Abschluss der Einführung alternativer Systeme entsprechend (z. B. nach der Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung [SpaEfV]).


Steuererstattung für das 1. Halbjahr 2016

Bestimmte Anträge für Steuererstattungen nach dem Stromsteuergesetz (StromStG) und Energiesteuergesetz (EnergieStG) können Sie bereits jetzt für den entnommenen Energiebezug Ihres Unternehmens (Strom, Gas, Flüssiggas) für das 1. Halbjahr 2016 bei Ihrem zuständigen Hauptzollamt stellen.


Ab dem 01.01.2016 gibt es eine wichtige Änderung bezüglich der Erstattungstatbestände für bestimmte Prozesse und Verfahren nach § 9a Stromsteuergesetz und § 51 Energiesteuergesetz:


Auf Grundlage der neuen Dienstvorschriften des Bundesfinanzministeriums für Prozesse und Verfahren Energie und Strom (V 8245-10 DV Prozesse und Verfahren – Energie, V 4260-1 DV Prozesse und Verfahren – Strom) wird die Verwaltungspraxis der Hauptzollämter der aktuellen Rechtsauffassung und Rechtsprechung angeglichen. Das hat zur Folge, dass nunmehr zur Ermittlung der entlastungsfähigen Mengen die eingesetzten Energieerzeugnisse grundsätzlich ab dem Entlastungsjahr 2016 (01.01.2016) zu messen sind.


Hierfür ist der Einbau von Messgeräten (z. B. Zähler) erforderlich. Im Einzelfall können die Verbrauchsmengen anhand geeigneter Unterlagen und / oder Methoden geschätzt werden, sofern der Einbau aus technischen Gründen nicht oder nur mit unvertretbarem Aufwand möglich ist.


Kontaktieren Sie uns

Egal ob Steuererstattungen nach §§ 9a, 9b, 10 Stromsteuergesetz (StromStG) oder §§ 51, 54, 55 Energiesteuergesetz (EnergieStG) - wir unterstützen Sie gern rund um das Thema Steuerersparnis.

Rufen Sie uns unter der Telefonnummer 0341 / 41 45 87 87 an oder nutzen Sie unser Kontaktformular!